Schon früh habe ich begonnen, mit meiner Stimme zu arbeiten. Zum Beispiel in verschiedenen Schauspielgruppen, beim Schulchor und später auch als Sänger in einer Band. Die Arbeit mit Stimme ist für mich deshalb eine besondere Form des emotionalen Ausdrucks. 

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Die Kunst des Sprechens besteht darin, sich einer Sprechsituation bewusst zu sein und sich auf diese einzulassen. Ein Live-Reporter spricht bewegter als ein Nachrichtensprecher. Ein Moderator vermittelt und spricht eindringlicher als der Sprecher eines Hörbuchs. Ein Werbesprecher spricht exzentrisch, der Sprecher eines Dokumentarfilms spricht beschreibend und ein Synchronsprecher gestaltet.