Florian Eib
Der Osten: Auf einem Tisch liegt ein computerbedrucktes Blatt Papier, darauf ein Stift. Daneben steht ein Tablet auf dem ein Video abgespielt wird, Foto: Florian Eib.
Akribische Detailarbeit: Teilweise Sekunde für Sekunde versucht der Autor bei einer Audiodeskription, Erklärungen in den Originaltext einfließen zu lassen, Foto: Florian Eib.

Im Osten gibt’s Neues

Der Osten – Entdecke, wo du lebst“ heißt eine bekannte Doku-Reihe des MDR. Regelmäßig dienstags ab 21 Uhr bringt sie Geschichten rund um die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf den Bildschirm. 

Bereits über 350 Folgen

Die erste Folge der Serie gab es bereits 2010 zu sehen. In diesem und im darauffolgenden Jahr wurden jeweils ca. 15 Folgen ausgestrahlt. Seit 2012 sind es ca. 40 Folgen im Jahr. Der MDR beschreibt seine Sendereihe so: „,Der Osten – Entdecke, wo du lebst‘ lädt die Zuschauer des MDR ein, ihre Heimat neu zu entdecken, sie zu erleben und besser zu verstehen. Die Reihe erzählt Geschichten aus Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur: Ereignisse, die bewegten und bewegen, aber auch Neues und Unbekanntes.”

Regelmäßig mit Audiodeskription 

Seit diesem Jahr gibt es für jede Folge von „Der Osten – Entdecke, wo du lebst“ auch eine Bildbeschreibung für sehbehinderte und blinde Zuschauer. Bei dieser so genannten Audiodeskription werden erklärende Texte gezielt in den Haupttext eingestreut. Das können zum Beispiel Orts- oder Personenbeschreibungen sein. Der Sinn dieser zusätzlichen Texte ist, dass sehbehinderte und blinde Menschen eine möglichst gute Vorstellung vom Inhalt der Bilder bekommen, die sie nicht oder nicht vollständig sehen können. 

Das Schreiben von Audiodeskriptionstexten für Filme, Dokumentationen usw. wird zumeist durch geschulte Autoren übernommen. Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit zwei Kolleginnen seit Februar regelmäßig an „Der Osten – Entdecke, wo du lebst“ arbeiten darf.